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Termine

Mi, 08. Februar 2012, 18:00 > Mittwochstraining
Sa, 11. Februar 2012, 08:00 > Bogenliga Rückkampf Bezirksklasse West (BSC 1)
Mo, 13. Februar 2012, 18:00 > Montagstraining
Mo, 20. Februar 2012, 00:00Winterferien

2. Spargellandturnier im Freien 2 x 70 m am 10.06.2012

Bitte vormerken: Noch bis zum Start des 2. Spargellandturniers im Freien mit Finalschießen am 10.06.2012. Anmeldungen und Ausschreibung ab 01. März 2012 hier auf der Seite.

 Dreimal Bronze für Bogenschützen

 

BM-Halle2009.JPG.jpg

 

Die erfolgreichen Schrobenhausener Teilnehmer an der Bayerischen Meisterschaft im Bogenschießen in der Halle (vorne, v. l.): Jonas Kielsmeier, Ramona Stiegler, Marina Stiegler, Lea Hellmich und (hinten) Trainer Robert Späth. Zudem erreichte die Schülermannschaft mit Marina Stiegler, Lea Hellmich und Jonas Kielsmeier den dritten Platz. - Foto: Späth

Schrobenhausen (spt) Die bisher erfolgreichste Hallensaison in der Vereinsgeschichte des BSC Schrobenhausen fand nun bei den Bayerischen Meisterschaften der Bogenschützen auf dem Olympiaschießgelände in Hochbrück bei München ihren vorläufigen Höhepunkt. Fünf Schützen des BSC reisten an, um im Vergleich mit dem Rest von Bayern zu zeigen, dass sie ein Wort bei der Medaillenvergabe mitreden wollten. Und wirklich schafften es die Schüler B gleich dreimal, einen Platz auf dem Siegerpodest zu ergattern.

Ihren großen Tag hatten die Schüler des BSC um Trainer Robert Späth. Wie groß die Anspannung war, zeigte sich bei Marina Stiegler, die in der Schülerklasse B startete. Schoss sie in den vergangenen Turnieren konstant durchschnittlich 24 Ringe pro Passe (drei Pfeile), so musste sie an diesem Tag ihrer Nervosität Tribut zollen. 217 Ringe nach den ersten 30 Pfeilen waren bei weitem nicht das, was Marina zu leisten vermag. Doch bei den zweiten 30 Pfeilen fand sie wieder zu ihrer Form zurück und erreichte 234 Ringe. Mit einem Gesamtergebnis von 451 Ringen schoss sie sich doch noch auf den dritten Platz.
Die zweite Starterin in der weiblichen Schülerklasse B, Lea Hellmich, war dagegen cool und routiniert, als ob sie noch nie etwas anderes gemacht hätte. Mit 320 Ringen erzielte sie eine neue persönliche Bestleistung. Mit dem siebten Platz bei ihrer ersten großen Meisterschaft konnte sie mehr als zufrieden sein. Und mit der letzten Passe, in der sie 25 Ringe schoss, verhalf sie auch noch in letzter Sekunde der Schülermannschaft auf den dritten Platz und somit bereits zur zweiten Podestplatzierung der Schrobenhausener an diesem Tag.
Den schwersten Stand hatte Jonas Kielsmeier. Die männlichen Schüler B aus Bayern gehören zu den besten in Deutschland. Wie hoch das Niveau hier ist, sieht man am Ergebnis des Siegers in dieser Klasse, der 559 Ringe schoss. Mit sehr guten 505 Ringen, mit denen er gleichzeitig auch seinen erst vor vier Wochen neu aufgestellten Gaurekord um zwei Ringe überbot, belegte Jonas Kielsmeier dennoch unangefochten den dritten Platz hinter zwei Kaderschützen. Für die Schüler B ist mit der bayerischen Meisterschaft die Hallensaison zu Ende, eine deutsche Meisterschaft gibt es noch nicht.
Diese Tür steht dagegen für Ramona Stiegler, Starterin in der Schülerklasse A weiblich, weit auf. Mit einer fast schon sensationellen Leistung und neuem persönlichem Rekord sicherte sie sich mit 534 Ringen den fünften Platz in ihrer Klasse und hat mit etwas Glück die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im März geschafft.
So gut und erfolgreich es auch bei den Schülern des BSC im Moment ausschaut, so enttäuschend ist jedoch die Leistung der erwachsenen Bogenschützen des BSC. Zur bayerischen Meisterschaft konnte sich nur Robert Späth in der AK Herren qualifizieren. Doch schon nach den ersten 30 Pfeilen war sein Ziel, ein Platz unter den ersten fünf, in weite Ferne gerückt. 264 Ringe und Platz 15 standen in der Halbzeitpause auf den Ergebnislisten. Im zweiten Durchgang besann sich Späth jedoch wieder dessen, was er selber seinen Schülern versucht zu lehren: In dem Moment, wenn die Schießlinie betreten wird, ist nichts mehr vorhanden als nur der Bogen und das Ziel. Und es funktionierte. Platz um Platz machte Späth gut und landete mit 282 Ringen im zweiten Durchgang und einem Gesamtergebnis von 546 Ringen auf dem sechsten Platz. Die Qualifikationsnorm zur Deutschen Meisterschaft hat er damit wahrscheinlich erfüllt.