Der Stand, die Schwerpunktlage
Der Stand ist das Fundament des späteren Schussablaufes. Um den Schuss immer wieder gleichmäßig ablaufen lassen zu können, ist es eminent wichtig, immer den gleichen Stand einzunehmen.
Folgende Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung:
• Fußabstand schulterbreit
• entspannte Schulterhaltung
• Gewichtsverteilung gleichmäßig
• Fußspitzen leicht nach innen gedreht (ca 5 Grad)
• Knie durchgedrückt
• Körperschwerpunkt auf den Fußballen (40 % auf den Fersen, 60 % auf den Ballen)
• kein Hohlkreuz
• Stolze, aufrechte Haltung

Begonnen wird mit der Position der Füße an der Schusslinie. Der Abstand der beiden Füße sollte schulterbreit sein, um die größtmögliche Stabilität des gesamten Körpers zu erreichen. So können am besten externe Einflüsse, wie z. B. Wind, ausgeglichen werden.
Die Gewichtsverteilung vom linken zum rechten Fuß muss gleichmäßig sein. Das Gleichgewicht ist besonders nach dem Anheben des Bogens zu beachten, da hierbei oft das hintere Bein stärker belastet wird, um das Bogengewicht auszugleichen. Bereits in diesem Stadium werden oft die Fehler für eine spätere Rückenlage begonnen.
Die Schultern dürfen nicht gehoben werden, sondern sollten entspannt nach unten hängen. Der Bogenarm bekommt dadurch einen größeren Abstand zur Sehne, und somit wird ein Anstreifen der Sehne nachhaltig verhindert. Bereits hier wird die Basis für eine effektive Schulterarbeit gelegt.
Grundsätzlich sollten die Füße parallel zueinander stehen. Eine leichte Drehung der Fußspitzen nach innen, um ca. 5 Grad, wäre jedoch empfehlenswert. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Abwinkeln der Knie beim Schuss erschwert. Unerlässlich für einen sicheren Stand sind durchgedrückte Knie.
Die ideale Körperschwerpunktslage ist leicht vorgekippt auf den Fußballen. So wird eine maximale Bewegungsfreiheit der Sehne zum Oberkörper gewährleistet.
Die Schulterarbeit ist durch diese vorgeneigte Haltung auch leichter zu koordinieren.
Von Trainerseite ist stets darauf zu achten, dass kein Ansatz eines Hohlkreuzes zu beobachten ist. Dies würde nämlich eine angespannte Rückenmuskulatur bedeuten, was eine feinfühlige Schulterarbeit erschweren würde.
Die Vorlage und die aufrechte Oberkörperhaltung sind Voraussetzungen für eine saubere Körperspannung.
Alle vorher beschriebenen Aspekte zusammen ergeben ein aufrechtes und erhabenes Erscheinungsbild.














