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Termine

Mo, 06. Februar 2012, 18:00 > Montagstraining
Mi, 08. Februar 2012, 18:00 > Mittwochstraining
Sa, 11. Februar 2012, 08:00 > Bogenliga Rückkampf Bezirksklasse West (BSC 1)
Sa, 11. Februar 2012, 13:00 > Samstagstraining

2. Spargellandturnier im Freien 2 x 70 m am 10.06.2012

Bitte vormerken: Noch bis zum Start des 2. Spargellandturniers im Freien mit Finalschießen am 10.06.2012. Anmeldungen und Ausschreibung ab 01. März 2012 hier auf der Seite.
Der Endzug (Klickerzug)

Unter Endzug versteht man die Strecke, die zurückgelegt werden muss, um nach dem Vollauszug den Pfeil durch den Klicker zu bringen.

Folgende Aspekte sind dabei von besonderer Bedeutung:  

• 1 - max. 3 mm Weg

• kontinuierliche, entschlossene Bewegung

• keine Armmuskulatur mehr verwenden

Elementar wichtig für einen sauberen und funktionierenden Endzug ist der zurückzulegende Weg. Er darf 1 - 3 mm nicht überschreiten. Wird der Endzug zu lang, kann er nicht mehr sauber und gleichmäßig durchgeführt werden.

Die Muskelarbeit, die für den Endzug nötig ist, wird in der Rubrik Schulterarbeit beschrieben.

Die Bewegung muss unbedingt gleichmäßig und vor allem entschlossen sein. Die Schultergürtelmuskulatur, die für den Endzug verantwortlich ist, muss „nur“ ihre Spannung gleichmäßig erhöhen. Dadurch wird der noch nötige Weg durch den Klicker zurückgelegt. 

Wird diese Bewegung gestoppt oder ihre Geschwindigkeit verändert, muss sich der gesamte Körper auf diese Veränderung einstellen. Der Schwerpunkt, die Balance und vor allem die gleichmäßige Spannung und Stabilität im Bogenarm wären dann gefährdet.

Die Strecke, die mit dem Endzug zurückgelegt werden soll, muss irgendwo "versteckt" werden. Da die Kopfposition zu keiner Zeit nach dem Voraufbau noch verändert werden soll,  würde es bedeuten, dass der Weg mit der Zughand nach hinten zurückgelegt werden muss. Da der Kontakt der Zughand im Gesichtsbereich aber immer wieder gleich sein muss, kann auch hier keine Variable versteckt werden.

Die Lösung ist folgende:

Bei der Ankerung am Kinn wird ein ganz zarter Kontakt mit der Haut hergestellt. Da der Weg des Endzuges ganz gering (1 - 3 mm) ist,  genügt es, wenn man die Sehne bei der Spannungserhöhung in Richtung Kieferknochen zieht. So kann die Kopfposition zur Sehne gleich gehalten werden, und der Winkel/Abstand vom Auge zum Visier bleibt unverändert. Außerdem wird die Ankerposition der Hand am Kinn nahezu nicht mehr verändert.

Die Position der Zughand am Kinn darf keinesfalls durch den Einsatz irgendeiner Armmuskulatur gehalten werden.

Löst ein Schütze nach außen, so ist meist der Bizeps unter Spannung, und der Schütze versucht, die Handposition unter dem Kinn durch das Herandrücken mit dem Armbeuger zu halten.

Stattdessen muss versucht werden, die Bewegung und die Platzierung von "hinten" aus der Schulter zu steuern und nicht „vorne“ mit dem Arm zu korrigieren. Durch ein konsequentes Hinter-den-Pfeil-Stellen und den Versuch, ein enges Kräftedreieck zu halten, wird solchen Fehlern vorgebeugt.